Nominierung für den Friedensnobelpreis für PNND

PNND ist geehrt, von Senator Marouf Bakhit im Auftrag des jordanischen Senats für den Friedensnobelpreis nominiert zu werden. Gleichzeitig wurde sie auch von Aytug Atici (Abgeordneter aus der Türkei), mit Unterstützung von Prof. Kristian Andenæs (Universität Oslo), nominiert. 

Nominierung für PNND

In seinem Nominierungsbrief an das Nobelpreiskomitee hob Senator Bakhit, stellvertretender Sprecher vom jordanischen Senat, die nationalen, regionalen und internationalen Initiativen in denen PNND eine führende Rolle ergriffen hat, hervor. 

Zu diesen gehört die Förderung von atomwaffenfreien Zonen (vor allem im Nahen Osten), die Zusammenarbeit mit Regierungen, um die Rolle von Atomwaffen in den Sicherheitsdoktrinen zu eliminieren, und die Bekanntmachung von UN-Initiativen – wie die UN Open Ended Working Group (Ergebnis-offene Arbeitsgruppe), den Internationalen UN-Tag für die vollständige Eliminierung aller Atomwaffen und Verhandlungen für eine Atomwaffenkonvention.

Bakhit weist auch auf den Einfluss von PNND auf Parlamente weltweit hin, vor allem durch die Zusammenarbeit mit der IPU (Interparlamentarische Union), die globale Organisation von über 160 Parlamenten. Die Mitbegründer der IPU, Frédéric Passy und Charles Albert Gobat, haben den Friedensnobelpreis in 1901 und 1902 erhalten. PNND und die jordanische Delegation zur IPU haben erfolgreich an der bahnbrechenden IPU Resolution zur nuklearen Abrüstung in 2014 zusammengearbeitet.

PNND hat auch mit dem jordanischen Senat die arabische Ausgabe des IPU Handbook for Parliamentarians Supporting Nuclear Non-proliferation and Disarmament (erscheint bald) gearbeitet und Sonderveranstaltungen im jordanischem Senat gehalten, einschließlich Wave goodbye to nuclear weapons und die Vorführung des Films „The Man Who Saved the World“. Diese wurde von Senator Salwa al Damen Masri, Co-Präsident von PNND, organisiert.

Außerdem schätzt Bakhit PNND für den Aufbau starker Partnerschaften und Kooperation mit nahezu allen internationalen Organisationen, die sich für die nukleare Abrüstung einsetzen. Er erwähnt, beispielsweise die Partnerschaft zwischen PNND, Mayors for Peace und Religions for Peace, eine Zusammenarbeit zwischen Bürgermeistern, Parlamentariern und religiösen Anführern für eine Welt ohne Atomwaffen.

Die Nominierung hebt auch die tragende Rolle in der nuklearen Abrüstung von wichtigen Personen in PNND- hervor. Zu diesen zählen PNND-Ratsmitglied  Federica Mogherini (derzeitig Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik), PNND Co-Präsident Senator Ed Markey (USA), PNND-Ratsmitglied Jeremy Corbyn (Parteivorsitzender der Labour Party in Großbritannien), PNND-Mitglied Mogens Lykkettoft (ehemaliger Außenminister von Dänemark, zurzeit Präsident der UN-Generalversammlung) und PNND-Ratsmitglied Tony de Brum (Außenminister der Marschallinseln).

PNND-Veranstaltung im jordanischen Senat mit Senator Marouf AL Bakheet (ehemaliger Premierminister), Senator Abdur-Rauf Rawabdeh (Präsident des Senats) und  Alyn Ware (Globaler Koordinator von PNND).

 

Nominierung für PNND bei Aytug Atici, unterstützt von Prof Andenæs

Die Nominierung von PNND durch Aytug Atici und Prof. Kristian Andenæs gibt weitere Details zu den PNND-Aktivitäten und -Initiativen, zum Beispiel: UNFOLD ZERO, Framework Forum, die Zusammenarbeit mit der parlamentarischen Versammlung der OSZE, gemeinsame Aktionen mit Global Zero, und die Werbung für das Five Point Proposal des Generalsekretärs der Vereinten Nationen.

Die Nominierung hebt die Handlungen und den Einfluss weiterer PNND-Mitglieder hervor, wie z.B. Uta Zapf (ehemalige Vorsitzende des Unterausschusses für Abrüstung und Rüstungskontrolle des deutschen Bundestags), Mani Shankar Aiyar (ehemaliger persönlicher Berater von Rajiv Gandhi und Verfasser des 1998 Rajiv Gandhi Plans für eine Weltordnung ohne Atomwaffen und Gewalt), Senator Aitimova (Kasachstan) die den Tag gegen Atomwaffentests im Rahmen der Vereinten Nationen durchsetzte, Ui Hwa Chung (Präsident der Nationalversammlung von Südkorea) und Katsuya Okada (ehemaliger Außenminister von Japan) der überparteiliche Unterstützung für die 3+3 Nordost-asiatische Atomwaffenfreie Zone aufbaute, Saber Chowhdury, der Präsident der IPU, Christine Muttonen (Vizepräsident des OSZE Parlamentsversammlung) und Bill Kidd (Schottland), der eine überwältigende Mehrheit des schottische Parlaments überzeugen konnte, für ein Verbot der britischen Atomwaffen in Schottland zuzustimmen.

Alyn Ware (Globaler Koordinator von PNND) in der türkischen Nationalversammlung mit Aytug Atici und Mitgliedern der International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW).

 

Unterstützende Bewegung des Schottischen Parlaments

Am 4. Februar 2016 reichte Stewart Stevenson, Abgeordneter im Schottischen Parlament, die Motion S4M-15574: zur Friedensnobelpreisnominierung 2016 der PNND ein. Dabei wurde die „wichtige Rolle der Abgeordnete in den Fragen von Frieden und Abrüstung, indem sie sicherstellen, dass Regierungen internationale  Abrüstungsverpflichtungen einhalten“ betont. Die Arbeit von PNND für eine sicherere Welt, frei von Atomwaffen, wurde anerkannt und die Friedensnobelpreisnominierung wurde unterstützt. Das Dokument hatte 13 Ko-Sponsoren.

 

Nobel Peace Prize Watch

Ungefähr 200 Personen und Organisationen werden jährlich für den Preis nominiert. Das Nobelkomitee für den Friedenspreis gibt weder die Liste der Nominierungen bekannt, noch werden die Nominierungsbriefe veröffentlicht. Manche Autorinnen veröffentlichen ihre Nominierungen jedoch selbst. Nobel Peace Prize Watch, eine Organisation, die Transparenz und Rechenschaftspflicht im Auswahlprozess fordert, gibt eine Liste der Nominierungen (auf der sich auch PNND befindet) bekannt, die ihrer Meinung nach den Friedensnobelpreis im Einklang mit Alfred Nobels Willen verdienen.

In dieser Liste befinden sich u.a. Arundhati Roy, Edward SnowdenBenjamin Ferencz, Bill PaceDaniel Ellsberg, Kathy KellyMalalai JoyaMayors for PeaceNihon Hidankyo (Überlebende eines Atomwaffenanschlags) und Tony de Brum und das Rechtsteam der Marshall-Inseln.

PNND ist sich auch bewusst, dass Karipbek Kuyukov (Botschafter des ATOM Project) und Präsident Nazarbayev (Kasachstan) für ihre führende Rolle in der Atomwaffenabrüstung nominiert wurden. 

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